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20 Mai 2013

First Impressions: Douglas Box of Beauty


Ein Originalprodukt und vier High-End Maxiproben, die man sich aus einem gewissen Kontingent selbst wählen kann. Das Konzept der Douglas Box of Beauty (BOB) klingt erstmal überzeugend. Mit einem Preis von 10 Euro gehört sie außerdem zu den günstigeren Beauty Boxen - Grund genug für mich, die Douglas-Wundertüte einmal zu testen.

Seit ich vor etwa einem Jahr mein Glossybox Abo gekündigt hatte, weil ich weder mit der Preiserhöhung noch mit der Qualität der Produkte einverstanden war, habe ich versucht an eine Douglas BOB zu kommen. Im April hat es geklappt - ein Abo war frei und letzte Woche kam meine erste Box an.


Das Hauptprodukt im Mai war der Duft "Seathalasso" von der Douglas Hausmarke. Ich habe mir nicht viel davon versprochen, vor allem bei Düften ich nämlich wählerisch. Überraschenderweise finde ich das Parfum aber wirklich angenehm - ein sehr schöner Sommerduft, den ich seither fast jeden Tag getragen habe.

Die vier Maxiproben kann man sich ab einem bestimmten Zeitpunkt selbst zusammenstellen. Um den 10. eines Monats gegen - und das ist der Haken an der Sache - 3 Uhr morgens. Da ich gehört hatte, dass die begehrten Proben sehr schnell weg sind, klingelte mich mein Wecker zu dieser unchristlichen Zeit aus dem Schlaf. Die Auswahl war wirklich in Ordnung und ich habe zunächst alles bekommen, was ich wollte. Beim Öffnen der Box dann erstmal ein kleiner Schock:



Tatsächlich war alles halb so schlimm - der Artdeco Lidschatten, den ich ausgewählt habe, war in einer anderen, ebenfalls sehr tragbaren Farbe. Zusätzlich lagen als Entschuldigung eine Parfum-Miniatur von D&G "Desire - the one" und Haarpflegeproben bei. Im Grunde also eine Win-Win-Situation, toller Service!


Meine weiteren Proben sind die Clinique Moisture Surge Intense Creme, ein Serum von GoodSkin Labs und ein Moisturizing Lipgloss von Isadora. Die Creme kenne ich bereits und liebe sie - mit rund 40 Euro ist mir das Fullsize Produkt zu teuer, daher freue ich mich jedes Mal, wenn ich an eine Probe komme! Das Lipgloss ist sehr angenehm, fühlt sich pflegend an und klebt nicht. Das Serum konnte ich leider noch nicht testen.

Meine erste BOB hat mich vollkommen überzeugt. Von meinen getesteten Boxen bisher mein Favort!

17 Mai 2013

Redesign

Nach einem Jahr war es langsam an der Zeit, das Blogdesign zu erneuern. Never change a running system ist eigentlich meine Devise, wenn es ums Layout geht. Ich bin kein großer Fan von Relaunches - wie groß war beispielsweise im letzten Jahr der Aufschrei unter den Bloggern, als Blogspot die alte Benutzeroberfläche ausgetauscht hat. 

Der Aufbau bleibt daher beinahe unverändert, lediglich die Menüleiste ist über den Header gerutscht. Farblich war mir jedoch nach einer Veränderung, aber seht selbst: 


Irgendwie konnte ich den Header via Blogspot nicht in hoher Qualität einbinden, das Problem werde ich aber demnächst angehen. Ich freue mich natürlich über euer Feedback!
Über die lieben Kommentare unter dem letzten Post habe ich mich übrigens sehr gefreut, danke dafür :)

15 Mai 2013

Back to Business


Im letzten Post erzählte ich euch, wie viel sich in meinem Leben verändert hatte. Neue Stadt, neue Wohnung, neuer Job - schon wieder! Nach meinem Praktikum in München habe ich entschieden, zurück an die Uni zu gehen und den Master zu machen. Als die Zusagen ins Haus flatterten, fiel meine Entscheidung auf Stuttgart. Nach einem total verrückten halben Jahr mit vier verschiedenen Wohnorten und vielen Veränderungen in meinem privaten Umfeld fühle ich mich endlich wieder angekommen. Ich habe das Bloggen vermisst, aber manchmal kann man nicht in die Kamera lachen und trotzdem authentisch bleiben. Hier bin ich wieder - heute mit einem Outfit, das ich an meinem ersten Arbeitstag als Werkstudentin getragen habe.

Shirt H&M  |  Pants Primark  |  Purse & Shoes Zara  

Business Outfits sind für mich noch neues Terrain. Ich arbeite zum ersten Mal in einem Unternehmen, in dem der Dresscode etwas strenger ist. Wenn euch seriöse Outfits interessieren, zeige ich euch gerne regelmäßig, was ich zum arbeiten trage.

30 Dezember 2012

2012

Zeiten ändern sich, Zeiten ändern mich. Aber nicht nur die Zeit, auch ich selbst habe in den letzten Wochen viel in meinem Leben verändert. Neue Stadt, neue Wohnung, neuer Job - und das alles innerhalb von 14 Tagen. Ich habe mich von Dingen und Menschen getrennt, die mir nicht (mehr) gut getan haben. Das war schwer - wenn man etwas oder jemandem einmal gern hatte oder sogar geliebt hat, dann bleibt nach einem Cut immer ein melancholisches Gefühl zurück, das man nicht mehr so schnell los wird. Der November und war kein einfacher Monat für mich und auch der Dezember hat mir so einige Steine in den Weg gelegt. Trotz dessen oder vielleicht sogar deshalb hatte ich ein wunderschönes Weihnachtsfest. Bevor ich morgen die letzte Nacht des Jahres in meiner WG feiern werde, lasse ich 2012 noch einmal Revue passieren.


Vorherrschendes Gefühl für 2013?
Ein Mix aus Vorfreude und Zukunftsangst

2012 zum ersten Mal getan?
Eine Stunde durchgelaufen

2012 nach langer Zeit wieder getan?
In Bezug auf einige Dinge von vorne angefangen


2012 leider gar nicht getan?
Urlaub gemacht. Für mehr als zwei kurze Wochenendtrips hat die Zeit 2012 leider nicht gereicht. Zwar bin ich viel innerhalb Deutschlands herumgekommen, aber das war fast immer mit Arbeit oder Studium verbunden.

Wort des Jahres?
Bachelor! Was auch sonst?

Zugenommen oder abgenommen?
Einige Kilos Abgenommen. Ein Vorsatz, den ich für 2013 erstmal nicht haben muss :)


Stadt des Jahres?
Passau. Nach drei Jahren habe ich meine Studienstadt verlassen. Eine Stadt in der ich viel gelacht habe, gelernt, gefeiert, geliebt und manchmal auch geweint. Eine Stadt mit Menschen, die mein Leben geprägt haben - neugewonnene und auch manche verlorene Freunde, geschätzte und weniger geschätzte Dozenten und außerdem eine große Liebe. Passau wird für immer einen Platz in meinem Herzen haben und ich werde immer ein wenig wehmütig an die glücklichen Zeiten zurückdenken, die ich in den verwinkelten Gassen, in Sommernächten an Flussufern, in meiner ersten eigenen Wohnung und auf dem Campus verbracht habe.

Besuchte Orte
Erfurt, Leipzig, Frankfurt, Kassel, Paderborn, Flensburg, Stuttgart, Linz, Poole, Bournemouth, London und Portsmouth


Alkoholexzesse? 
Kaum. Ich kenne mein Limit und bin meistens darauf bedacht, zum richtigen Zeitpunkt ein Mineralwasser zu trinken ;)

Haare länger oder kürzer?
Ein wenig länger und um einiges heller

Mehr ausgegeben oder weniger?
Ich schätze weniger. Könnte jedoch täuschen, da ich zwar keinen Urlaub gemacht habe und außerdem weniger Klamotten und Kosmetik gekauft habe, jedoch in die einzelnen Teile mehr investiert habe.

Höchste Handyrechnung?
Rund 35 Euro

Krankenhausbesuche? 
Notaufnahme zum Röntgen am 1.1.2012


Verliebt?
Gewesen.

Most called person? 
Mama

Die schönste Zeit verbracht mit? 
Es wäre unfair, hier nur einen Namen zu nennen. Deshalb: mit allen Menschen, die mir wichtig sind oder es 2012 waren.

Die meiste Zeit verbracht mit?
Da ich vier Monate wieder zu Hause gewohnt habe: meiner Familie

Song des Jahres? 
Somebody that I used to know - Gotye


Buch des Jahres? 
Viele gute Bücher habe ich 2012 nicht gelesen, irgendwie hatte ich immer den falschen Riecher. The Hunger Games hat mich gefesselt, davon aber nur der erste Band.

TV-Serie des Jahres? 
Friends! Im Herbst für mich entdeckt und seither Fan :)

Erkenntnis des Jahres? 
Man muss im Leben Entscheidungen treffen - auch wenn sie schmerzhaft sind.




























Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können? 
Eine schwere Krankheit eines Familienmitglieds, Herzschmerz und auf die verdammten Zukunftsängste.

Schönstes Ereignis? 
Der Moment, nachdem ich meine Bachelorarbeit abgegeben hatte.

2012 war mit einem Wort? 
Achterbahnfahrt

Danke an Hearttobreathe für den TAG!

19 Oktober 2012

Studentenfutter #9: Schnelle Impro-Nudeln


Letzens hatte ich noch ein paar getrocknete Tomaten übrig, mit denen ich ein Nudelgericht machen wollte. Wie das aber manchmal so ist, gaben weder Kochbücher noch WWW ein Gericht her, für das ich alle Zutaten zu Hause hatte. Also habe ich erstmal Nudeln aufgesetzt und Tomaten geschnitten. Ein wenig Pesto in der Pfanne mit den getrockneten Tomaten angebranntbraten, dann habe ich einfach die Nudeln und frischen Tomaten zugegeben. Im Kühlschrank meiner Mama fand ich noch Ruccola und Parmesan, die ich dann auch noch darunter gemischt habe. Zur Zeit mache ich sehr gerne improvisierte Nudelpfannen, irgendwas hat man dafür immer zu Hause: Gemüse aller Art, Pilze, Pesto, Currypaste, etwas Sahne, (Frisch-)Käse, Garnelen... ich mische einfach zusammen, was mir schmeckt.

Sehr lecker ist übrigens auch rote Zwiebel und Zucchini anbraten, die Nudeln (oder Gnocchi) in die Pfanne dazugeben und ein bisschen Feta darüberbröseln, schmelzen lassen und durchmengen.


Meine Bachelorarbeit geht übrigens voran, fast die Hälfte ist geschafft. Darunter leidet der Blog ein wenig, wie ihr sicher gemerkt habt. Ich hoffe, ihr habt Verständnis dafür. Neben der Bachelorarbeit muss ich mir auch endlich darüber klar werden, was ich danach machen will. Tut mir also leid, dass ich zur Zeit seltener poste und länger zum Kommentare beantworten brauche. Habt ein schönes Wochenende!

05 Oktober 2012

Topshop-Debakel

Man kennt das ja: Ganz euphorisch im Onlineshop bestellt und ein paar Tage (in diesem Fall ziemlich viele Tage, 13 um genau zu sein) später klingelt der Postbote mit der Ernüchterung. Oft merkt man beim ersten real-life Blick auf die bestellten Teile, was alles sofort wieder den Rücktritt ins Lager des Onlinestores antreten darf. Doch was ich bei meiner ersten und definitiv auch letzten Bestellung bei Topshop erleben musste, hat jede Dreistigkeit übertroffen. Verzeiht mir an dieser Stelle schon eventuelle Flüche, die in diesem Post vorkommen könnten.

Bestellt habe ich zunächst einen Strickpulli in Nude mit wunderschönen Nietenverzierungen am Ausschnit in Größe 38. Das Bild aus dem Onlineshop (links) zeigt einen eher figurbetonten Pulli. Aus dem Topshop-Paket kam ein quadratförmiger (oder eher unförmiger) Pulli in Größe 40 (rechts).  



Nagut, vielleicht kann es einmal passieren, eine falsche Größe einzupacken. Was aber, wenn ein zweites Teil auch noch in falscher Größe geschickt wurde? Für mich schreit das nach "Ups, nicht mehr vorrätig. Versuchen wir eben das Ding in einer anderen Größe los zu werden..."

Den rostroten Rock habe ich im Sale für 13 Euro entdeckt - was für ein Schnäppchen! Bestellt habe ich ihn, wie ihr auf dem Bestellbild seht, in Größe 40. Angekommen ist er in Größe 42. Also bitte! Schnäppchen geht also zurück.


Mein drittes und letztes Teil der Bestellung sind schwarze Lederstiefletten in Größe 41. Ich schlüpfe rein und... ahhhhh mindestens eine Nummer zu groß! Ich inspiziere den Schuh - tatsächlich Größe 41. Der Fehler entstand bei der Größenumrechnung: die englische Größe ist mit 8 auf dem Schuh ausgezeichnet. Größe 8 ist umgerechnet aber etwas größer als 42. Das weiß ich, weil ich nachgegoogelt habe und weil alle Schuhe, die ich im Sommer in England gekauft habe, Größe 6 oder 7 waren - was offensichtlich meiner deutschen 40/41 entspricht.

Und das ganze ist doppelt ärgerlich, weil Topshop den Rückversand nicht übernimmt. Mir wurden bei drei Teilen zwei in der falschen Größe geschickt und bei zwei Teilen waren außerdem die Informationen im Onlinestore irreführend bzw. schlichtweg falsch. Ich habe heute morgen eine verärgerte E-Mail an den Kundenservice von Topshop geschrieben, weil ich nicht einsehe, die Retourekosten zu übernehmen. Ich bin gespannt ob, wie und wann darauf reagiert wird.

Mein Rat: Finger weg von Topshop!

03 Oktober 2012

Nagellackliebe: meine heiligen Gräle


Ich bin ja ein klein wenig bescheuert, was Nagellack angeht. Meine Sammlung umfasst etwa 150 Fläschchen - und das sind nur Farb- und Effektlacke. Rechnet man Base- und Topcoats sowie diverse Pflegemittelchen dazu, ist die Zahl noch einmal wesentlich höher. Ich mag gar nicht darüber nachdenken, wie viel Geld in meiner Nagellackschublade steckt. Gegen manch anderen Blogger oder Youtuber mag meine Sammlung klein aussehen, aber ich schätze, dass mit dem Wert meiner Lacke die neue Spiegelreflex schon bezahlt wäre. Ich muss jedoch sagen, dass ich mich 2012 stark gebessert habe. Dieses Jahr sind nur wenige neue Lacke bei mir eingezogen.

So gern ich Nagellacke mag, so schnell splittern sie bei mir ab. Keiner meiner Lacke, vom 1-Euro-Drogerielack bis hin zum 23-Euro-High-End-Lack, hält volle 48 Stunden ohne gravierende Macken auf meinen Nägeln. Manchmal frage ich mich, ob die Leute, die nur einmal pro Woche umlackieren müssen, eigentlich auch Geschirr spülen oder putzen? Der beliebte Essence better than gel nails Topcoat macht das bei mir persönlich sogar noch schlimmer - sobald ein Eck splittert, lässt sich der komplette Nagel einfach abziehen oder löst sich gar von selbst ab. Ich habe ihn lange Zeit nur verwendet, weil er günstig ist, schnell trocknet und ein glossiges Finish zaubert.


Vor kurzem hat mir p2 einige Produkte aus dem neuen Nagelpflege-Sortiment geschickt, darunter ein absolutes Schätzchen: den Oil-Free Primer. Einfach auf die Nägel gepinselt bereitet er die Nägel optimal für Farbe und Topcoat vor. Der Primer ist sehr dünnflüssig und fühlt sich zunächst nass an, trocknet aber umgehend (siehe Bild unten). Damit haben sich gleich zwei meiner Probleme auf einmal gelöst. Mein Lack sieht nach 2 Tagen noch relativ gut aus. Ablackieren muss ich zwar trotzdem, weil ich Macken im Lack hasse, aber ich kann mir sicher sein, dass ich durch den zweiten Tag komme, ohne dass es an allen Ecken splittert und bröckelt. Außerdem funktioniert der Essence Topcoat damit endlich für mich - es lässt sich nichts mehr abziehen und der better than gel nails Sealer wird somit zu einem weiteren "heiligen Gral".


Zwei Schichten Farblack (hier mein absoluter Liebling, der immer funktioniert und zu allem passt: O.P.I Kennebunk-Port) und eine Schicht Topcoat und alles ist wunderbar:


Für mich ist der p2 Primer ein absolutes Must-Have. Er ist wesentlich günstiger als diese ganzen vielversprechenden (und häufig hochpreisigen) Basecoats diverser Firmen, die den Lack bei mir auch nicht länger halten lassen. Bei meinen Nägeln ist der Effekt mit dem Primer viel stärker, als wenn ich bloß vor dem Lackieren mit Nagellackentferner einmal über die Nägel gehe, um eventuelle Ölspuren zu entfernen. Wird garantiert nachgekauft :)